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ſuchte, hatte einen braunen bis auf die Füße gehenden Oberrock an, eine weiße etwas gelbe Halsbinde und war der Herr Stieglitz in eigener Perſon. Er öffnete ein Zimmer zu ebener Erde und ließ uns eintreten, worauf mich ihm der Vetter vorſtellte; ich wollte mich gerade mit einem paar paſſenden Worten dem neuen Prinzipal empfehlen, als er mich mit heiſerer Stimme in derſelben mürriſchen Weiſe, mit der er die Thür öffnete, unterbrach und mit den Worten:„ſchon gut, ich will meine Frau rufen“ auf großen Pantoffeln, die er an den Füßen trug, davonſchlürfte. Dieſes unfreundliche Weſen meines Chefs hatte einen unangenehmen Eindruck auf mich gemacht, zudem wurde jetzt im Hausflur eine Stimme laut, welche in tiefem Ton und ziemlich heftig die Worte ſprach: „hat denn die Geſchichte ſolche Eile, iſt es nicht möglich, daß man mich einen Augenblick ruhig an meinen Ge⸗ ſchäften läßt, kann denn das neue Subjekt nicht warten?“ und die Sprecherin trat gleich darauf ins Zimmer, eine große rüſtige Frau mit einem ſtrengen Geſicht, ziemlich weißem Haar, das unter einer einfachen Haube hervor⸗ ſchaute. An der Schürze trug ſie ein mächtiges Schlüſ⸗ ſelbund und das Scepter des Ladens die Elle hatte ſie in der Hand. Der Vetter ſtellte mich der Prinzipalin, denn dieſe war es, vor, Madame Stieglitz bot dem Pro⸗ feſſor einen Stuhl an, die Beiden ſetzten ſich und der Prinzipal und ich, wir blieben ſtehen. Mit aufmerk⸗
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