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Rechtens geſchehen kann, denn Madame Stieglitz iſt eine brave und achtbare Dame und“ ſetzte er mit ſarkaſtiſchem Lächeln hinzu,„über die Maaßen fromm und gottes⸗ fürchtig, ferner iſt im Hauſe und Geſchäft beſonders zu achten und zu bemerken der Buchhalter Herr Specht.“
Solchermaßen inſtruirt nahm ich herzlichen Abſchied von meiner Nichte, der kleinen Emma und trat klopfen⸗ den Herzens in Begleitung des Vetters meinen Weg in die neue Condition an. Das Stieglitzſche Haus war ein neues und ſchönes Gebäude und der Laden im un⸗ tern Stock zeigte durch hohe helle Spiegelfenſter, wie ich nie ähnliche geſehen, dem Borüberwandelnden die herr⸗ lichſten Stoffe und Gegenſtände.
Auf meinen äußern Menſchen hatte ich heute Morgen beſondere Sorgfalt verwendet, der Anzug war ſchwarz, mein Haar glatt gekämmt und ſorgfältig geſcheitelt. Letzteres hatte meine Nichte beſorgt und mir dabei zuge⸗ flüſtert, ich ſolle der Madame Stieglitz gegenüber recht beſcheiden und ſchüchtern auftreten.
Der Vetter führte mich am Laden vorbei zu der Ein⸗ gangsthüre des Hauſes, zog dort die Glocke, bald wurde uns von einem kleinen Mann geöffnet, der eine Brille äauf der Naſe ziemlich verdrießlich nach unſerm Begehren fragte. Dieſer Mann, eine kleine dürre Figur etwas
ſtark auf die Seite gebogen, welche Abhängigkeit er durch die in die Seite geſtemmte linke Hand zu vergleichen


