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Gedanke, ein angehender Fabrikant zu ſein, mir ſehr ſchmeichelhaft war.
„Dein neues Haus,“ ſagte mein Vetter,„iſt das ſehr ehrenwerthe Handlungs⸗Geſchäft mit der Firma: Stieg⸗ litz und Comp. Was dieſe Compagnie anbetrifft, ſo haſt Du mit derſelben nichts zu thun und für Dich exiſtirt nur Herr und Madame Stieglitz; das„Compagnie“ iſt dem Namen nur angehängt worden, weil in Amſterdam ein Geſchäft exiſtirt, welches mit Indigo handelt und woran die hieſigen Stieglitz einen gewiſſen Antheil ha⸗ ben. Für mich, der eine Sache gern klar vor ſich ſieht und die unnützen nichts ſagenden Bezeichnungen haßt, ſind dieſe komplizirten Kaufmanns⸗Firmen nicht gemacht und Du wirſt in hieſiger Stadt auf gar ſonderbare ſto⸗ ßen, da ſind oftmals die Voreltern mit hinein gezogen und es heißt z. B.: Jacob, Peter Holzens Sohn; oder die Lebenden betrachten ſich nur als Erben und ſchreiben: Kaspar Friedrich Schnitz ſel. Erben; oftmals ſind auch bei Brüdern ſämmtliche Namen derſelben angeführt und man ſagt: Heinrich Joſeph und Leopold Kreuzweg's Söhne und Erben. Was nun Dein Haus anbelangt, ſo iſt der Prinzipal deſſelben, der Herr Stieglitz ſonſt ein würdiger und braver Mann, doch nicht das Haupt des Geſchäftes, es regiert vielmehr Madame Stieglitz das „Ganze und ihre Gunſt zu erringen wirſt Du haupt⸗ ſächlich ürmühr ſein müſſen, was leicht auf dem Wege


