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der letzteren vermochte es nicht über ſich, mich ein feuch⸗ tes Auge ſehen zu laſſen und ſo ſchieden wir ohne Gruß und Händedruck, und Caspar ſchwenkte ſeine weiße Mütze zum Fenſter hinaus.
Es war ein ſchöner Herbſtmorgen und je mehr ich
die Thalſchlucht hinauf kam, um ſo klarer ſchien mir der Himmel, deſſen blaues Bild drunten in der Schlucht
dichte Nebel verdeckten. Das Moos und Gras zu mei⸗
nen Füßen glänzte und ſtrahlte in tauſend Lichtpunkten, Geſträuche und Bäume waren mit Thautropfen, wie mit unzähligen Juwelen bedeckt. Bei dem alten Kreuze auf der Höhe ſtand ich ſtill und ſetzte mich auf den ver⸗ witterten Stein. Da lag der Thalkeſſel vor mir und ich konnte nicht zwei Schritte in ihn hinabſehen, die glänzende klare Sonne, die aufſtieg, drückte den Nebel dort hinab und die Schlucht ſah aus, wie ein Gebirgs⸗ See mit grauem Waſſer, für mich ein Zauber⸗See, denn dort unten auf dem Grund verſenkt lagen die Orte, wo ich ſeit der früheſten Kindheit wieder einmal fröhliche harmloſe Stunden genoſſen. Mit angeſtrengtem Ohr hörte ich die Räder klappern, vernahm das Geläute der Kühe, die an der Waldwieſe hinaufgrasten, und jetzt in der Ferne zwei ſchnell aufeinanderfolgende Schüſſe; das
war Caspar, der auf dieſe Art noch einmal Abſchied von 3 mir nahm. So war ich denn hinausgeſtoßen aus dem Zaubergrund und ſtand auf der Höhe ein armes ver⸗
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