Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Pfahl, der los geworden und den das Waſſer morgen wahrſcheinlich abgeſpühlt hätte. Ich weiß nicht, der Doktor ſah heut Abend ſ in⸗

grimmig aus, und dabei tief betrübt, gerade wie an dem

regneriſchen November Morgens, als ich in ſeiner Stube neben dem Reißmehlſchen Hauſe erwachte und er jenen unvergeßlichen Kaffee kochte.

Es iſt eine ſchöne Nacht heute, lieber Doktor, ſagte ich ihm, und er entgegnete;Ja wohl vielleicht wie man's nimmt! Mich packt der Mißmuth, und ich werde verdrießlich, ja traurig, wenn ich an ſchönen Som⸗ merabenden allein bin. Sie ſind wohl nie melancholiſch, ſetzte er ſpöttiſch lachend hinzu.,

Gott ſei Dank, nein! ſagle Sibylle für mich. den Kinderjahren hat man keine Urſache traurig zu wi

In den Kinderfahren, lachte der Doktor, Nun, das iſt ein tüchtiges Kind.

Ja, aber doch noch mein Kind, verſetzte Sibylle und küßte mich auf die Stirn.Nicht wahr Du? Und ſehen Sie, Doktor, fuhr ſie in ihrer unſchuldigen Natürlich⸗ keit fort, und zeigte auf ihr Tuch,ich habe ihn ſorg⸗ fältig zugedeckt, damit er ſich nicht erkältet.

Aber ein glückliches Kind, ſagte der Doktor,wenn ich mich zum Beiſpiel erkälte, darnach fragt kein Menſch.

Ja, das iſt das alte Capitel, entgegnete Sibylle, und da hat die Mutter ganz recht, wenn ſie Ihnen