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ausdehnt und ſchwärmen läßt in die Zukunft und wo
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war ich bei Sibyllen, da ich doch in meinen Freiſtunden Jemand zur Geſellſchaft haben mußte, und ſo oft mich der Doktor mit dem Mädchen Hand in Hand im Garten fah, oder wir in den engen Fenſtern der Mühle lagen, wo es bei dem ſchmalen Raum nicht anders möglich war, als daß ich meinen Arm um ihren Leib ſchlang, ſo machte er mir ein finſteres Geſicht. Ich hatte wahrhaftig da⸗ mals keine Idee, was ich ihm konnte zu Leid gethan haben; jetzt wüßte ich es freilich ſchon beſſer.
So war es einmal an einem heißen Sommertage; da hatte ein Gewitter die Luft etwas abgekühlt; gegen Abend aber wurden die grauen Wolken heller und heller, ſie riſſen hie und da aus einander, und wo ſie riſſen, ſchaute der blaue Himmel hindurch, die Wolken ſelbſt färbten ſich an den Rändern immer durchſichtiger, zuerſt hellgrau, dann violett, ſpäter ſogar goldig und dann brach der freundliche Strahl der Sonne hinter ihnen hervor und wärmte die befeuchtete Erde und machte alles Leben der Natur raſcher pulſiren und vor dem Nachtſchlaf noch einmal freudiger ſich bewegen. Die Bäume und Blu⸗ men dufteten, die Käfer ſummten und die Nachtigallen, die in ihren Büſchen ſchlugen, ſangen wie auf brillante⸗ nem Thron, denn an jedem Blättchen hingen Thau⸗ tropfen. Auch war es wieder warm geworden, jene an⸗ genehme erfriſchende Wärme, die ein jugendliches Herz


