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ſeh' nach den Knechten, ich fahre mit den Pferden; aber
Alles das, was ich thue, kann der geringſte Knecht auch
für Euch thun.“ 4—
„Ja, aber wer ſagt denn, daß Ihr etwas für uns thun ſollt? Ihr ſeid unſer Gaſt.“
„Ja, und dann?“
„Nun ſo bleibt, ſo lang als es Euch hier gefällt.“
„Ja, und dann,“ entgegnete der Doktor nach einer Pauſe,„dann ſchüttele ich Euch Allen an einem ſchönen Morgen die Hand und ſage zu Euch: Lebt wohl, Vetter Chriſtoph, lebt wohl, Frau Müllerin, lebt wohl, Si⸗ bylle.“—
Wir hatten bis zu dieſem Augenblick unwillkührlich das Geſpräch des Doktors belauſcht. Sibylle ſprach kein Wort, ſondern lehnte zum Fenſter hinaus, und hielt den Strauß von Waldblumen in ihren Händen über dem langſam dahin ſtrömenden Mühlbach. Bei den Worten des Dok⸗ tors aber: Lebt wohl, Sibyllee, ſeufzte ſie leiſe auf, ihrer Hand entglitten die Waldblumen und fielen in das Waſſer hinab, das ſie langſam fortführte. Ein lautes Ach! folgte nun den Blumen, durch das der Doktor und die Müllerin in ihrem Geſpräch plötzlich unterbrochen wurden und ebenfalls hinabſchauten.
„Da ſchwimmen ſie!“ rief der Doktor mit einem lauten Lachen, das aber keineswegs freundlich klang;


