Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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und der Großknecht ſo wie der Müllerburſche ſetzten ſich dazu, ſteckten Holz in den Heerd und machten Bekannt⸗ ſchaft zu dem Tanzvergnügen heut Abend. Ich half dem Doktor die Pferde ausſpannen, worauf zu Tiſche gerufen wurde.

Die Tafel war im Freien im Garten aufgeſchlagen, und beſtand aus vier in die Erde geſchlagenen Pfählen, auf welche lange Bretter gelegt waren und über dieſe ein blendend weißes Tiſchtuch. Der Hausherr ſprach das Gebet und Alles ſetzte ſich in bunter Reihe um den Tiſch, ſowohl wir, die Fremden, als die ganze Haus⸗ wirthſchaft unſeres Gaſtfreundes mit Knechten und Mägden.

Wenn ich an dergleichen Mahlzeiten zurückdenke, ſo empfinde ich beſtändig ein innerliches Behagen. Die friſche Luft hatte den Appetit außerordentlich geſchärft und zu der einfachen kräftigen Koſt unter Gottes freiem ſchönem Himmel, unter dem Geſang der Vögel wurden eben ſo einfache als kräftige Tiſchreden geführt. Von großer Etikette war keine Rede, wir Männer ſaßen in Hemdsärmeln da, und Alles ließ ſich's wohl ſein.

Nach Beendigung der Mahlzeit war jedem bis zum Kaffeetrinken Freiheit vergönnt, zu treiben was er wollte. Die Aeltern hielten Geſpräche über Landwirthſchaft und Viehzucht, das junge Volk neckte ſich im Garten umher. Der Doktor und ich nahmen unſere Mützen und ſchlen⸗