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ſeinem Moosbett herausgezogen, Caspar aufmerkſam in den Wald hineinhorchte, dann auf mich zuſprang und mich am Kragen ergreifend, mit mir durch Dick und Dünn, ſogar durch einen Theil des Mühlbachs durchſtür⸗ zend, nach Hauſe flog, und wie bald darauf ein Paar Herr⸗ ſchaftliche Jäger auf die Mühle kamen, um ſich die Pfeife anzuzünden, und Caspar, der ſich umgezogen hatte, reichte ihnen das Feuer mit der Miene eines Menſchen, der eben erſt aus dem Bette ſteigt.
Intereſſanter als dieſe Haſenjagden waren die Hetzen mit großen Hunden auf den Dachs, die Abends angeſtellt wurden. Da zogen wir unſer fünf und ſechs mit den Hof⸗ und Jagdhunden bei einbrechender Nacht aus. Ei⸗ nige von uns hatten große eiſerne Gabeln, andere waren mit ſchweren Knütteln bewaffnet. Spürten die Hunde den Dachs auf, ſo wurden ſie losgelaſſen; der Dachs ent⸗ floh, was er laufen konnte, die Hunde eilten ihm nach, und wir folgten den Hunden ſo ſchnell uns unſere Beine zu tragen vermochten, durch Wald und Buſch und Feld, eine ſchreckliche Jagd. Da ging es unbeſehen durch Waſſerbäche und Dornengeſtrüpp, ſo daß wir oft jäm⸗ merlich zugerichtet nach Hauſe kamen. Hatten die Hunde den Dachs erreicht, ſo umſtellten ſie ihn und hielten ihn feſt, bis wir dazu kamen. Die mit den eiſernen Gabeln ſuchten ihn mit denſelben zu erreichen und niederzudrücken, worauf er von den andern feierlichſt todtgeſchlagen wurde.


