füße und ſchmerzliche Stunde verlebt. Dieſe beiden Häuſer ſahen mir, obgleich ich mit großen Hoffnungen in den Kaufmannsſtand trat, wie die Bilder der Ver⸗ gangenheit und Zukunft aus. Die niedrige, aber freund⸗ liche, neugebaute Schule mit ihren hellen großen Fen⸗ ſtern war mir nie ſo heimiſch erſchienen, wie gerade am heutigen Morgen, wo ich an der offenen Thür vorbei mußte, um in das Nebenhaus zu treten, das ein ſo ganz anderes, ernſtes und gebietendes Ausſehen hatte. Es war eines jener Gebäude, wie es deren in alten Städten noch viele giebt, hoch, ſchmal, mit Men, un⸗ regelmäßigen Fenſtern, die ſo wirr durch einander ſtan⸗ dep⸗ daß es von außen ſchwer zu beſtimmen war, wie viel Stockwerke das Haus eigentlich habe. Der Giebel war der Straße zugekehrt und ſeine Pyramide mit einer alten hölzernen Figur gekrönt, der aber der Kopf fehlte.
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. Im untern Stock war das Ladengewölbe und vor dem⸗ 4:. 8. 4. felben am Eingang ſtand eine alte ſteinerne Figur, roh
ausgehauen, die einen mittelalterlichen reiſigen Knecht
vorſtellte, der ſeltſamer Weiſe mit einer ungeheuer langen Naſe verſehen war. Die Naſe dieſes ſteinernen Kerls. hatte uns von jeher nicht wenig ergötzt. Wie oft wart ſie von einigen der Muthigſten unter uns mit rother, 8 grüner oder gelber Farbe angeſtrichen worden; wie oft hatten wir eine Thonkugel an ſie geklebt und dergleichen † mehr getrieben. Sie war vom ewigen Anfaſſen und
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