Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Betaſten ſo glatt wie ein Spiegel geworden und glänzte weithin.

Es war mir ganz bange um’s Herz, als ich ſo vor den beiden Häuſern ſtand, und ſo oft ich einen Schritt machen wollte gegen das Reißmehlſche Haus, hielt mich das Summen und Lärmen in den Schulzimmern faſt gewaltſam zurück, und ich hörte mit Luſt meinen Kame⸗ raden zu, die jetzt ihre Singſtunde anfingen. Ich ſah ſie von den Bänken aufſtehen, ſah, wie ſie die kleinen Bücher zur Hand nahmen, aus denen auch ich hundert⸗ mal geſungen, und als ſie ein altes bekanntes Lied an⸗ ſtimmten:

Der Winter iſt gekommen,

Der Winter mit ſeinem Schnee ꝛc. da überfiel mich die Wehmuth und es ging mir wie der Schmiedin. Da ſtand ich zwiſchen den beiden Häuſern, ein armes, verlaſſenes Kind: dort die Schule, aber ſie

mit ihrem lieben Spielplatz— für mich war ſie nicht

mehr da, und hier das Leben, es winkte mir ſo ernſt und düſter. Der ſteinerne Soldat ſchien mir zum erſten⸗ mal ein recht ſpöttiſches Geſicht zu machen; auf ſeiner glänzenden Naſe funkelte und lachte die Winterſonne. Und doch war ich froh, daß es nur die Winterſonne war, die zwiſchen Schneewolken hindurch meinem Le⸗ benswechſel zuſah. Ja, ich war herzlich froh darüber; denn hätten meine Kameraden dort obe

n etwa geſungen:

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