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Hand hin, als ſuche er etwas; kurz, Frau Paſtorin, es iſt nicht richtig.“—„Ja, Großmutter,“ fiel ich der Schmiedin altklug in die Rede,„daß er überall her⸗ umtappt und Alles angreift, das habe ich auch ſchon oft geſehen.“
Aber meine Großmutter erklärte Alles das für dum⸗ mes Zeug und ſchrieb ohne Verzug einen eigenhändigen chriſtlichen Brief, wie ſie es nannte, an Herrn Reiß⸗ mehl, in dem ſie mit ihm noch Einiges über meine Lehrzeit beſprach, und als der alte Herr noch an demſel⸗ ben Tag befriedigend geantwortet hatte, war ich Reiß⸗
mehlſcher Lehrling und mußte Tags darauf meine Funk⸗ 1 tionen antreten. Meine Tante packte mein Bischen Wäſche und meine Kleider in einen kleinen Koffer, die Großmutter ſchenkte mir ein Eremplar der Bibel, ein paar Geſangbücher und eine mehrbändige Predigtſamm⸗ 8 lung, und im Augenblick, wo ich das Haus verlaſſen. wollte, um meinen erſten Schritt in's Geſchäftsleben 5 thun, erſchien die Schmiedin in der Hausthür und über⸗ gab mir mit abgewandtem Geſicht ein paar Ueberärmel von dunkelm Kattun, die ſie für mich genäht, wobei ſie 4 mich bat, ihrer nicht zu vergeſſen. 5 3 Ich ſchritt allein und nachdenkend durch die Straßen und ſtand bald vor dem Reißmehlſchen Hauſe, wo ich. mit einem tiefen Seufzer ſtehen blieb, um am Schulge⸗ Päude nebenan hinauf zu blinzeln, wo ich ſo manche


