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geſagt. Aber jetzt ſall er in dem Laden ſtehen und Kaufmann werden! Gott, er ſoll Kaufmann werden!“ Obgleich meine beiden Tanten, ſo lieb ſie mich hatten, über mein künftiges Schickſal nicht ſo ſehr beunruhigt waren, mochte dieſer Augenblick doch auch ihnen wichtig genug vorkommen, um ihm eine ſtille Zähre zu weihen; ſie holten zu gleicher Zeit ihre Schnupftücher hervor und brachten ſelbſt meine Großmutter in Bewegung, die das ihrige ebenfalls unter ihrem geſtreiften Ruhekiſſen her⸗ vorholte. Man wird mir verzeihen, daß ich im ſelben Augenblick desgleichen that. Erſt die verdorbene Schlitt⸗ ſchuhpartie und dann die Ungewißheit des Looſes, das über mich geworfen wurde, lösten mein Herz in Weh⸗
muth auf; dazu kam das Heulen der Schmiedin und
die Thränen meiner Verwandten, und ehe ich's mir ver⸗ ſah, rollten mir ein paar große Thränen über die Wan⸗ gen auf den heißen Ofen, der ſie ziſchend verzehrte. Meine Großmutter war die erſte, die aus dieſem Meer von Thränen und Seufzern wieder als feſtes Land auftauchte; ſie nahm eine Priſe aus ihrer gräflichen Doſe, ſetzte die Brille des verſtorbenen Generals auf und ermahnte mich, ihr mit größter Aufmerkſamkeit zuzuhö⸗ ren. Darauf hielt ſie mir eine Rede, die mit Sprüch⸗ wörtern aller Art geſpickt war und in welcher ſie nach einer Maſſe von guten Lehren und Ermahnungen darauf zu ſprechen kam, daß der Menſch neben dem allgemeinen


