nicht noch einmal wieder wie ein ſolches vor mir zu ver⸗ ſchwinden— ſchwöre es mir, Ellen— ſchwöre es mir bei Allem, was Dir heilig iſt!“—
„Nimm mich ſelbſt, ſtatt eines Schwurs, ſieh' in mein Auge und verſtehe die Sprache höchſter Glück⸗ ſeligkeit!“
———— Es iſt kurze Zeit nachher, ſpät Abends, und trotz der Dunkelheit ſind die Straßen der Stadt von einem lebhaften Getreibe erfüllt, dazu läuten die Glocken, dazu hört man von den freien Plätzen her rau⸗ ſchende Muſik erſchallen, und damit auch das Auge nicht leer ausgehe, ſo erblickt man die Architektur der langen Häuſerreihen durch Tauſende und Tauſende von Lichtern in flammenden Strichen hergeſtellt.
Auch iſt es ein herrliches mildes Wetter, und der wolkenloſe Himmel zeigt ſeine blitzenden Sterne, jubelnd und ſchreiend drängt das getreue Volk durch die Straßen, bewundert die Illumination und Transparentinſchriften, und wenn auch überall ein ſtarkes Gewoge iſt, ſo doch am ſtärkſten in der Nähe des königlichen Schloſſes, wo neben zahlreichen ſechs⸗, vier⸗ und zweiſpännigen Equi⸗ pagen Reitknechte halten mit dunkelroth lodernden Pech⸗ fackeln in der Hand, welche ſich ſo prachtvoll wider⸗ ſpiegeln in den zahlreichen Fenſtern des majeſtätiſchen Gebäudes, ſowie auf den blanken Harniſchen der Kü⸗
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