Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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dieſen vortrefflichen Eigenſchaften nur dann etwas Glän⸗ zendes hervorgehen wird, wenn nicht die Umgebung dieſes Fürſten wie wucheriſches Unkraut den edlen Halm er⸗ ſtict ja, ſchlechte Umgebungen ſind der Fluch des Fürſten, und der größte Theil von Dem, was in dieſer Richtung Lächerliches und Ungereimtes geſchieht, wird von dieſer Umgebung entweder abſichtlich gepflegt oder aus Eigennutz und Bosheit vorbereitet; wer von uns hat nicht ſeine Fehler und wird ſie bereitwillig erkennen, wenn man ihm die Wahrheit ſagt? Schmeicheln Sie aber dem Klügſten, indem Sie ſich bemühen, ſeine Schwächen für Vorzüge, einen glücklichen Zufall für reif⸗ liche Ueberlegung, jede unbedeutende That als etwas Großes darzuſtellen, ſo ſteigern Sie dadurch nicht die edlen Anſprüche an ſich ſelbſt, ſondern ein lächerliches Selbſtbewußtſein, wie es die Lüge, die Heuchelei, die Schmeichelei, ja die ganze Niederträchtigkeit unſerer Um⸗ gebung braucht, um ihre eigenen egoiſtiſchen Plane durch⸗ zuführen, und uns zu einer Puppe zu machen, die freundlich grinst, mit dem Kopfe nickt und Arme und Beine bewegt, ſowie eine geſchickte Hand an der betreffen⸗ den Schnur zieht Wenn Sio, mein lieber Roſenthal, gegen dieſes unvermeidliche Gift, welches um ſo gefährlicher iſt, da es angenehm ſchmeckt und ſanft berauſcht, kräftig und ſegensreich wirken wollen, ſo reiche