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trotz ihres gegebenen Verſprechens das Zimmer zu ver⸗ laſſen, ſobald eine Wendung des Geſpräches hiezu Veran⸗ laſſung geben würde.
Dieſe ließ denn auch nach einigen gleichgültigen Ge⸗ ſprächen nicht lange auf ſich warten, indem Leo Wieneck, nachdem er einen Blick auf die Uhr über dem Kamin ge⸗ worfen, ſagte:„Dürfte ich vielleicht um eine andere Zeit bitten, Gräfin Ferrner, in welcher Sie mir geſtatten wür⸗ den, vor unſerer leider ſo baldigen Abreiſe Ihnen eine kleine Mittheilung zu machen?“
„Warum nicht jetzt gleich, Herr Major?— ich zweifle, ob ich ſpäter noch Zeit finden werde!“
„Es iſt eine Mittheilung, die—“ erwiederte er mit einem Blick auf Ellen, welche bei dieſen Worten einen Schritt von dem Kamine, auf den ſie ſich gelehnt, weg⸗ trat und zu gleicher Zeit ihre Freundin fragend und bit⸗ tend anblickte.
„Welcher Art dieſe Mittheilung auch ſein könnte, Herr Graf, ſo würde ich Ihnen recht dankbar ſein, wenn Sie dieſelbe hier vor uns Dreien machen wollten, ich habe gegenüber meiner Freundin durchaus keine Ge⸗ heimniſſe.“
„Weßhalb ich dieſe Freundin allerdings beneiden muß,“ entgegnete Graf Leo und ſetzte dann nach einem kurzen Nachdenken hinzu:„da es ſich aber bei dieſer Mittheilung


