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wie von einem höhern Weſen, Sir Frederic bietet Dir ſeine Hand an— und mein Bruder Hugo—“
„Was iſt's mit ihm, Hildegard?“
„Hat meinem Vater erklärt, was ich übrigens ſchon ſeit einigen Tagen kommen ſah, daß er ohne Dich nicht leben könne— aber ich wußte es vorher, mein Herz,“ fuhr ſie ſchmeichelnd fort, während ſie die Arme um den Hals ihrer Freundin ſchlang,„daß Du Keinem Gehör geben würdeſt, ſondern bei mir bleiben— lange— lange — wie wir verabredet, ja auf immer!“
Hildegard befand ſich offenbar in einer Aufregung, die ſonſt ihrem ernſten Gemüthe fremd war; ſie ſprach haſtig, ja leidenſchaftlich, ſie horchte zuweilen wie auf das Geräuſch von Schritten, welches aber nur in ihrer
Einbildung beſtand, athmete auch wohl tief auf und
wandte alsdann ihre Blicke von der Thüre forſchend zu Ellen, als wolle ſie auf deren Geſichte leſen, ob dieſe von ihrer Unruhe etwas entdeckt.
Doch war Ellen zu ſehr mit ihren eigenen Gedanken und Empfindungen beſchäftigt, und fragte jetzt:„Darf ich auf Dich rechnen, Hildegard, willſt Du mit Sir Frederic reden?“
„Gewiß, mein Herz,“ erwiederte Jene etwas zer⸗ ſtreut.
„Willſt ihm ſagen, daß es mich ſchmerze, und ihm
Hackländer, Geſchichten im Zickzack. IV. 17


