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„Er bot Dir ſeine Hand an?“
„Du weißt davon?“
„Nichts Sicheres, nur Vermuthungen, die aber nach ſeinen Aeußerungen und nach ſeiner Art zu handeln ſehr nahe liegen!“
„Ja, er bot mir ſeine Hand an!“
„Und Du— nahmſt Du ſeine Bewerbungen an?“
„Thuſt Du dieſe Frage in vollem Ernſte, liebe Hilde⸗ gard?— o nein, Du biſt überzeugt, daß ich nicht ohne Deinen Rath handeln würde, wenn ich je zweifelhaft ſein ſollte; aber hier bin ich es durchaus nicht, und habe Dich herzlich bitten wollen, Sir Frederic auf freundliche Art ſagen zu wollen, daß ich nie die Seine werden kann— willſt Du, Hildegard?“
„Warum nicht, darf ich Gründe angeben?“
„Ja, einen, den ich Dir früher mitgetheilt, Du weißt, daß ich liebe!“
„Aber ohne Hoffnung!“
„Gleichviel, ihn oder keinen Andern!“
„Das ſage ich auch, Ellen,“ ſprach Hildegard mit leiſer Stimme, indem ſie ſich einen Augenblick auf das Kaminfeuer herabbeugte, um dann raſch ſich emporrichtend mit einem gezwungenen Lächeln zu ſagen:„Weißt Du auch wohl, böſe Ellen, daß Du eine arge Verheererin in Männerherzen biſt— Doktor Flinder ſpricht von Dir


