Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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„So wiſſen Sie auch vielleicht etwas von den früheren Verhältniſſen dieſer jungen Dame?“

„O, nicht das Geringſte, iſt mir auch ſehr gleich⸗ gültig!“

„Wenn aber—“

„Uir nollen beſprechen gar keine Aber, unie Fräu⸗ lein von Roſenthal jetzt für mich daſteht, iſt ſie ein Schatz, iſt reines lauteres Gold, und uenn ich ein voll⸗ uichtiges Goldſtück habe erkannt als ſolches, uarum ſollte es mir nicht gleichgültig ſein, ob es friſch aus der Münze kommt oder nicht, ja uenn ich einen Sovereigne be⸗ trachte, der durch der Leute Hände gelaufen iſt, ſo habe ich bei mir ſchon oft⸗geſagt: Ah, uenn Du mir erzäh⸗ len könnteſt!“ 4

Der Graf hatte lächelnd mit dem Kopfe geſchüttelt und ſagte nun:„Entſchuldigen Sie mein ‚Aber’ von ſo⸗ eben, doch war es in der That nicht ſo gemeint, wie Sie verſtanden, Sir Frederic, der Himmel ſoll mich bewahren, auch nur die Idee eines Schattens auf die Vergangen⸗ heit dieſer eben ſo ſchönen als liebenswürdigen jungen Dame werfen zu wollen!“

„Uie geſagt, mein lieber Graf, ich bin ein Mann

der gegenuärtigen Zeit, uas vergangen iſt, laß ich ver⸗

gangen ſein, und uenn Fräulein von Roſenthal uill, ſo uerde ich ſie heirathen, uerde meine Lady bei Hofe vor⸗