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Jahren heirathet, iſt das nicht zu raſch, und da ich hier bei Ihnen gefunden habe, uas ich heirathen möchte, ſo habe ich vor, dieß zu thun.“
„Und wen denn?“ fragte Graf Ferrner, indem ihm ſehr unangenehm der Gedanke an Hildegard durch den Kopf flog.
„Ich uill heirathen— Fräulein von Roſenthal, und komme eben von ihr, uo ich ihr das geſagt habe.“
„Und Fräulein von Roſenthal?“ fragte Graf Ferrner mit dem Ausdruck nicht geringeren Erſtaunens, als er vorhin an ſeiner Mutter bemerkt.
„O, Fräulein von Roſenthal hat nicht geradezu Ja geſagt, ſie uar zu viel überraſcht davon, doch ſehe ich keinen Grund ein, uarum ſie ſollte meine Hand aus⸗ ſchlagen.“
„Den Grund ſehe ich allerdings eben ſo wenig ein, als ich begreife— verzeihen Sie mir meine Offenherzig⸗ keit— wie Sie ſich ſo raſch entſchließen können, eine Dame zu heirathen, von der Sie eigentlich ſo gut wie gar nichts wiſſen.“
„O,“ ſagte Sir Frederic mit einem feinen Lächeln, „uir kennen uns ſchon lange, und als ich zum erſten Mal ihr ſchönes Geſicht geſehen und ihre liebensuerthe Geſtalt, da ſagte ich zu mir ſelber, uenn es möglich iſt, uerde ich dieſe heirathen und keine Andere.“


