Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
Einzelbild herunterladen

— 251—

ihrem Lehnſtuhle ſaß, ſeinen lebhaft geſprochenen Worten lauſchend.

„Ah, ich freue mich ſehr, daß Sie kommen,“ rief Sir Frederic dem Eintretenden entgegen,„uir können da nun zu Drei über meine Angelegenheit das Endgültige zu reden verſuchen. Ich hatte die Ehre, der Frau Gräfin zu ſagen, daß ich ſo glücklich geueſen bin, in Ihrem Hauſe zu finden einen Schatz, den ich geſonnen ſein mir an⸗ zueignen.“

Die alte Dame blickte ihren Sohn bei dieſen Worten mit einer langſamen Bewegung des Kopfes an, ſowie mit einem Blick nach Oben, als wollte ſie ausdrücken, daß ſie noch nicht im Stande ſei, ſich von ihrem Er⸗ ſtaunen zu erholen.

„Sie uiſſen, mein lieber Graf,“ fuhr Sir Frederic 4 fort,„daß ich völlig unabhängig bin von meiner Familie, auch ziemlich bei Vermögen, und daß ich ſchon lange vorhatte, mich gänzlich bei mir häuslich hier im deutſchen Lande niederzulaſſen.“

„Gewiß weiß ich das, und wir Alle hoffen und wünſchen das Letztere.“

„Gut, dazu uill ich alſo das Beſte thun, uas ich thun kann, und mich verheirathen!“

„Ah— ſo raſch!“ „Uas uollen Sie, uenn man mit ſechsundvierzig