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„Ich kann mir das denken, Herr Graf, doch wenn Sie gerade von mir darüber Näheres zu erfahren wün⸗ ſchen, ſo muß ich Ihnen ſchon geſtehen, daß mich das einigermaßen in Verlegenheit bringt.“
„Warum gerade Sie?“
„Ei, man kompromittirt nicht gern ſeine Freunde, ſelbſt wenn man Urſache hat, dieſelben ferner nicht mehr mit dieſem angenehmen Namen zu benennen; überhaupt iſt es in gewiſſen Dingen ſehr ſchwierig und ſehr un⸗ dankbar, Namen auszuſprechen.“
„Ich kann das nicht ganz gut einſehen,“ erwiederte Graf Ferrner mit einer ernſten Stimme,„namenloſe Weſen pflegen ſich gewöhnlich keine Beſchäftigung daraus zu machen, den Ruf junger und ſehr unbeſcholtener Da⸗ men auf's Spiel zu ſetzen; wenn alſo Leute das thun, die einen Namen tragen, ſo glaube ich, braucht man nicht die Rückſicht zu beobachten, dieſen Namen zu verſchweigen; ich geb' Ihnen mein Ehrenwort, Baron Roſenthal, daß ich Ihr Vertrauen nie mißbrauchen werde und Niemand einen Namen mittheilen, den Sie vielleicht ſo freundlich ſein werden mir zu nennen.“
„Es iſt das für mich ſehr ſchwer, unendlich ſchwer, kaum möglich!“
„Warum gerade für Sie? muß ich nochmals wieder⸗ holen.“
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