Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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knechte begleitet ſein,“ erwiederte der Doktor, indem er an's Fenſter trat, hinausſchaute und ſich dann gegen den Alkoven wendend ſagte:„es ſind die beiden Grafen Ferr⸗ ner, Vater und Sohn!“

„Alſo eine doppelte Aufmerkſamkeit für mich,“ mur⸗ melte Roſenthal, indem er ſeinen langen ſchwarzen Backen⸗ bart tief auf die Bruſt herabzog.

Ellen, die neben den Kamin getreten war, blickte fragend auf den Doktor, wobei ſie eine Miene machte, das Zimmer verlaſſen zu wollen; doch flüſterte ihr dieſer zu:„Bleiben Sie ruhig, es würde auch zu ſpät ſein, denn Ambroſio öffnet ſchon die Thür.“ Sie mußte denn wohl bleiben, und wenn ihr Gefühl begreiflicher Weiſe ein peinliches war, ſo verſtand ſie es doch nicht, warum ſich daſſelbe beim Eintritt der beiden Grafen zu einem wahr⸗ haft unangenehmen ſteigerte.

Doktor Flinder ſtellte der Schweſter ſeines Kranken, des Herrn von Roſenthal, den Grafen Willibald Vater und den Grafen Hugo Sohn mit den ungezwungenen Manieren eines Mannes vor, der mit Beiden genau be⸗ kannt, vielleicht auch etwas befreundet war, was es Ellen erleichterte, den verbindlichen Gruß des alten Grafen, ſowie den offenbar überraſchten und erſtaunten des Soh⸗ nes leicht und ſicher zu erwiedern. Dann begaben ſich Beide an das Bett des Herrn von Roſenthal, und Ellen