Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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gefordert in das Geſpräch miſchte; es handelte ſich näm⸗ lich darum, ob die Schweſter des Herrn von Roſenthal in dem Gemache bleiben und ſich hier dem alten Grafen Ferrner vorſtellen laſſen ſolle, was Ellen zuerſt entſchieden abgelehnt hatte, und wobei ſie nicht begreifen konnte, daß Doktor Flinder durch Stillſchweigen und Achſelzucken die Forderung des Herrn von Roſenthal zu unterſtützen ſchien, welche dieſer in einer krankhaften Heftigkeit geſtellt und feſthielt.

„Es hat eine ſolche Weigerung ja gar keinen ver⸗ nünftigen Sinn,“ murrte er;„das Haupt einer der erſten Familien der Nachbarſchaft kommt, um mir einen freund⸗ ſchaftlichen Beſuch zu machen, was mir um ſo mehr von großer Wichtigkeit iſt, als Graf Ferrner ebenfalls in Differenzen mit dem Hofe lebt, alſo jedenfalls für mich Partei nehmen wird, und mir ſpäter dadurch ein ehren⸗ volles Auftreten unter dem Adel der Landſchaft möglich macht— das wirſt Du hoffentlich einſehen— nun gut denn, er weiß wahrſcheinlich bereits oder erfährt es jeden⸗ falls, daß Du die Güte gehabt, zu meiner Pflege herbei⸗ zueilen, und hier im Hauſe biſt. Sagen Sie ſelbſt, Dok⸗ tor, ob Graf Ferrner die Anweſenheit meiner Schweſter nicht erfahren wird?“

„Ich zweifle nicht daran, daß er ſie erfährt.“

„Alſo— Dich verleugnen hieße einen zweideutigen