Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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Windhauche aber nach irgend einer Seite getrieben wird.

Herr von Roſenthal hatte unterdeſſen, den Beſuch des Grafen Ferrner erwartend, eine lange und ſorgfäl⸗ tige Toilette hinter den zuſammengezogenen Vorhängen ſeines Alkovens, mit Beihülfe ſeines Kammerdieners, ge⸗ macht, zu welchem Zwecke derſelbe neben ihn an die Wand einen ziemlich großen Spiegel lehnte, und vor ihm auf die Bettdecke eine Menge Dinge der verſchieden⸗ ſten Art ausbreitete, Bürſten und Kämme, Pomaden und Salben, kleine und große Scheeren, Nagelfeilen und feine Zangen, wovon jedes ſeine Verwendung fand, weßhalb denn auch die ganze mühevolle Arbeit etwas lange dauerte, dafür aber auch ein glänzendes Reſultat zu Tage ſchaffte. Dann ließ ſich der Kranke vermittelſt hinter ſeinem Rücken angehäufter Kiſſen ſo gerade als es ihm möglich war, und als es ihm der Doktor erlaubte, aufrecht ſetzen, und ſah nun in ſeinem Morgenrocke von ſchwarzem Sammet allerdings ſehr bleich aus, aber immerhin ſtattlich und vornehm.

Hierauf hatte er ſich mit Ellen unterredet, wobei es ihm nicht angenehm war, daß der Doktor, der ſich ſonſt ſtets von einer muſterhaften Diskretion bezeugte, unter dem Vorwande, noch einmal ſeinen Verband befühlen zu müſſen, neben dem Bette blieb, ja ſich eigentlich unauf⸗