Teil eines Werkes 
4. Bd. (1874)
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ſoeben, als er draußen in Kälte und Schnee geritten ſei, nicht im Entfernteſten darauf gehofft, ſeine Hausgenoſſen auf ſo reizende Art vermehrt zu findenah, ſetzte er nach einer Pauſe lächelnd hinzu,es iſt doch etwas ganz Anderes, ſeine kleinen häuslichen Bequemlich⸗ keiten auf ſolche Art geboten zu erhalten.

Wogegen ich nicht anders als bedauern kann, Herr Doktor, daß gerade Ihre häuslichen Bequemlichkeiten durch meine Ankunft ſehr geſtört worden, gewiß, Sie hätten mich ſollen in irgend einem Gaſthofe abſteigen laſſen; be⸗ ſonders da das Befinden des Kranken, meines Bruders, ja durchaus nicht meiner Pflege bedarf, die ja ohnedieß bei Ihrer Sorgfalt, ſetzte ſie verbindlich hinzu,über⸗

Erlauben Sie mir, Ihnen, meine Gnädige, mein Haus als Gaſthof vorzuſtellen, und in mir einen Wirth, der ſich glücklich ſchätzt, daß die öden und oft allzu ruhigen Räume ſeines Hauſes auf ſo angenehme Art belebt wer⸗ den; gewiß, Fräulein von Roſenthal, Sie verleihen dieſem Hauſe Freude und Glanz, Sie ſind als Siegerin einge⸗ zogen, denn ich habe draußen ſchon zwei Weſen bemerkt, die vollſtändig von Ihnen beſiegt worden ſind, daß ſie ſich darum ſtreiten, wer nachher die Ehre haben ſoll, Ihnen nach Ihren Zimmern zu leuchten. Die Streitigen ſind nämlich der alte Ambroſio und meine nicht viel