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ſelbſt reden zu laſſen—— doch wollte ich Sie eigent⸗ lich fragen, Doktor,“ fuhr ſie nach einer Pauſe, während ſich ihre Augen etwas verdüſtert hatten, in einem gefäl⸗ ligeren Tone fort,„ob Sie der Anſicht ſind, daß ich, wenn meine nächſte Nacht, wie ich fürchte, wieder ſchlaflos ſein ſollte, zu Ihren vortrefflichen Pulvern meine Zu⸗ flucht nehmen darf?“
„Ich rathe nicht gern dazu, Erlaucht, verſuchen Sie es lieber und laſſen ſich ein paar Stunden vorleſen, wenn Sie zu fühlen glauben, daß der Schlaf nicht recht kommen will, jedenfalls erlaube ich mir, mich morgen wieder nach Ihrem Befinden zu erkundigen, und dann wollen wir ſehen, was zu machen iſt!“
„Sie leiden wohl nie an Schlafloſigkeit, Doktor?“
„Gott ſei gedankt, nein; wer ſo wie ich den ganzen Tag beſchäftigt iſt, umherreitet, umherrennt von Einem zum Anderen, die Treppen auf und ab—“
„Ah, darin ſind Sie ſehr glücklich— darin beneide ich Sie, darin beneide ich den ärmſten Bettler— alſo keine Pulver?“
„Es wäre mir lieber, wenn Sie unterließen welche zu nehmen, beſonders da wir glücklicher Weiſe keine Schmerzen zu bewältigen haben; darf ich mir aber einen andern Rath erlauben, keinen ärztlichen Rath, ſondern
einen, wie man ihn im gewöhnlichen Leben Jemanden Hackländer, Geſchichten im Zickzack. III. 14


