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ja ganz übernatürlich— das iſt ja ganz nach der Art. eines Vampyr, wie ſich Herr von Roſenthal ſelbſt zu nennen beliebte.“
„Nun, ſo arg iſt es doch wohl nicht, Gräfin Wil⸗ denow,“ meinte Ihre Majeſtät,„hier haben wir ebenſo⸗ wohl den Beweis einer ganz erſtaunlichen Lebenskraft, als auch den, daß es ſelbſt einem geſchickten Arzte mög⸗ lich iſt, ſich gründlich zu irren; ſo ſieht es auch der König an, welcher übrigens mit dieſem Ausgange nicht unzu⸗ frieden iſt.“
„So allerdings der beſte, den man ſich nur wünſchen konnte,“ ſagte die Gräfin Pommerhauſen,„es hätte mir leid gethan um dieſen armen Lieutenant von Mittow— und auch für den Grafen Wieneck, nicht wahr, Frau Oberſthofmeiſterin?“
„Gewiß, Excellenz, aber je weniger Namen man bei ähnlichen Angelegenheiten nennt, um ſo beſſer und kluger iſt es,“ ſagte die ſchöne und impoſante Gräfin mit einem ſo ruhigen, kalten und ſtolzen Blick, daß die kleine, un⸗ anſehnliche Pommerhauſen gelb vor Zorn wurde;„was indeſſen Mittow anbelangt,“ fuhr die Oberſthofmeiſterin unbefangen fort,„ſo erhielt er ja zwei Tage nach dem Duell ein Schreiben Roſenthal's, worin ihn dieſer in faſt humoriſtiſcher Weiſe ſeines beſten Wohlſeins, ſowie ſeiner fortdauernden Freundſchaft verſicherte. Jedermann glaubte


