Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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pauſe machte,—„gewiß— entſetzlich, das raſche und tragiſche Ende eines Mannes, der mit uns Allen mehr oder minder in ziemlicher Intimität gelebt!“

Ehe die Königin zu leſen fortfuhr, ſagte ſie:„Wie es hier im Schreiben Tönning's ſteht, ſo lautete auch der dienſtliche Bericht des betreffenden Regimentsarztes Zander— nun hören Sie weiter, meine Damen—“

„Es war ſchon ziemlich ſpät geworden, als ich meine Reiſe fortſetzen konnte, die Sonne längſt unterge⸗ gangen, doch ſtand der volle Mond ſo klar am Himmel, daß man mit derſelben Sicherheit wie am Tage fahren konnte, höchſt angenehm für mich, bei dem ſchlechten und ſehr engen Feldweg, beziehungsweiſe ging es dennoch ſehr raſch vorwärts, faſt eine Stunde lang, bis mit einem Male die Pferde im Schritte gingen und der Po⸗ ſtillon auf meine Frage ſagte, vor ihm fahre eine herr⸗ ſchaftliche Equipage ſo langſam als möglich, die auch trotz ſeiner Zeichen mit Horn und Peitſche nicht raſcher vorwärts wolle, und der es gerade hier bei der Enge des Weges unmöglich ſei, vorzufahren, doch ſolle ich mich eine kleine Viertelſtunde gedulden, da weiterhin eine Stelle in der Straße ſei, wo man ohne Gefahr vorbeikommen könne.

„Dieſe Stelle kam nun auch, und Euer Majeſtät können ſich denken, daß ich begierig darauf war, vielleicht