Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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anſtändig, ſo ohne alle Prätenſion, wie ohne alle über⸗ flüſſige Demuth, und hatte dabei ſo etwas Vornehmes, daß ich ſie mir ganz gut als Baronin Tönning vorſtel⸗ len kann.“

Hätte es die Dunkelheit in jenem Winkel erlaubt, oder wäre ein aufmerkſamer Beſchauer dageweſen, ſo würde dieſer unfehlbar geſehen haben, wie wohlthuend es für Madame Watters war, ſo etwas vor dieſen drei vor⸗ nehmen Damen, beſonders vor der hochmüthigen Pommer⸗ hauſen, ſagen zu dürfen.

Letztere ſchluckte denn auch bei dieſer Aeußerung ſo herb, als habe ſie. Wermuth in ihrem Thee gefunden, während ſich ein leichtes Lächeln auf den ſchönen Zügen der Gräfin Ferrner zeigte.

«Passons là-dessus—— und hören Sie, was Tönning ſchreibt, es iſt das ſo etwas ganz Außerordent⸗ liches, daß es auch Sie, meine Damen, im höchſten Grade intereſſiren wirdd———— hier im Eingange,“ ſagte die Majeſtät, indem ſie den Brief durchflog,„dankt Tönning für alle Güte, die ich ihm erzeigt, und bittet um Entſchuldigung, daß er von der Erlaubniß, mir zu ſchreiben, ſo bald ſchon Gebrauch mache. ‚Ich verließ die Reſidenz, ſchreibt er dann, ‚mit demſelben Nachmittags⸗ Eilzuge, auf dem ſich unter Anderen jene myſtiſche Perſon befand, die unter dem Namen des Herrn von Roſen⸗