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gelegenheit,“ ſagte die Gräfin Ferrner ruhig und be⸗ ſtimmt.
„Nun?“
„Ich fand ſie, was ihre Art zu ſprechen und ſich zu benehmen anbelangte, eben ſo beſcheiden als gebildet, dabei erzählte ſie mir ohne jeden theatraliſchen Air, und dabei eben ſo klar als gefühlvoll von dem Unglück eines armen Theaterzimmermannes, eines Kollegen, wie ſie lächelnd ſagte, der unverſchuldet in große Armuth ge⸗ rathen ſei.“
„Vielleicht ein Kollege aus der Fabel,“ meinte die Pommerhauſen.
„O nein, Excellenz! ich erkundigte mich bei Baron Schalken darnach, der die Angaben der Mademoiſelle Melina vollkommen beſtätigte, worauf Euer Majeſtät die Gnade hatten, ein bedeutendes Geſchenk für die arme Familie zu bewilligen.“
„Ach ja, ich erinnere mich, und dabei fällt mir ja ein, daß die Sängerin auch bei Dir war, Katharine— wollte ſagen bei Madame Watters, welche mir, obgleich keine große Freundin vom Theater und Theaterperſonal, doch in den freundlichſten Worten über ſie ſprach.“
„Euer Majeſtät halten zu Gnaden, das that ich auch,“ vernahm man die Stimme der Kammerfrau aus ihrem Winkel neben der Thür,„ſie erſchien mir ſo


