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Gott hab' ihn ſelig— das Vertrauen Seiner König⸗ lichen Hoheit beſaß.“
Hier lächelte die Königin auf eine eigenthümliche Art, worauf ſie ſagte:„Wir wollen immerhin das Beſte und Angenehmſte glauben, die Schwierigkeiten, die uns vielen Kummer gemacht, ſcheinen glücklich überwunden, und Alles, was wir von der Liebenswürdigkeit der Prin⸗ zeſſin Henriette erfahren, ſowie von ihrer Herzensgüte bei großem Verſtande, erlaubt uns einen heitern Blick in die Zukunft meines Sohnes.“
Dann legte Ihre Majeſtät die Hand auf ihr Schnupf⸗ tuch, nachdem ſie das oben erwähnte Schreiben ein wenig hatte ſehen laſſen, und fragte raſch und abſichtlich das Geſprächsthema ändernd:„Von wem, glauben Sie wohl, daß dieſer Brief iſt?“
Begreiflicher Weiſe konnte es Niemand rathen, und ſelbſt wenn eine von den Damen eine Ahnung gehabt hätte, was hier aber nicht der Fall war, ſo würde ſie ſich wohl gehütet haben, die hohe Frau um die Freude der Ueberraſchung zu bringen.
„Keine Idee, Majeſtät,“ ſagte die Pommerhauſen nach einer ziemlichen Pauſe, worauf die Okberſthof⸗ meiſterin mit den Achſeln zuckend hinzuſetzte:„Unmöglich zu rathen bei der großen, umfaſſenden Korreſpondenz Eurer Majeſtät.“


