Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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dern ich hoffe recht bald das Glück zu erleben, meinen innig geliebten Sohn mit jener vortrefflichen j jungen Dame vermählt zu ſehen.“

„Ach, Majeſtät, wie unendlich glücklich mich dieſe Nachricht macht,“ ſagte die Gräfin Pommerhauſen en⸗ thuſiaſtiſch, wobei ſie durch ein Zwinkern ihrer Augen, ſowie durch ein verdächtiges Schlucken das gewaltſame Zurückdrängen wonnevoller Thränen affektirte;„wie war die raſche und glückliche Beendigung dieſer ſegensreichen Angelegenheit auch anders zu erwarten, bei dem vor⸗ trefflichen Herzen Seiner Königlichen Hoheit des Kron⸗ prinzen!“

„Und doch ging a unch ganz ohne Schwierigkeit,“ ſagte Ihre Majeſtät, indem ſie ernſt vor ſich nieder⸗ blickte.

„Schwierigkeiten, die aber gewiß eigentlich gar nicht exiſtirten,“ fuhr die Pommerhauſen fort und ſetzte dann mit einem ſchwärmeriſchen Blicke nach Oben hinzu:„Wie ſollten wir nicht Alle das reine, unſchuldsvolle Gemüth unſeres herrlichen jungen Prinzen zu gut kennen, um nicht überzeugt zu ſein, daß gewiſſenloſe Menſchen an all' jenen Differenzen ſchuld waren; o gewiß, Majeſtät, was in der letzten Zeit geſchehen, war nur die Folge böswilliger Machinationen— mich ſchaudert es förmlich, wenn ich bedenke, daß dieſer abſcheuliche Roſenthal—