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ſchichte ſelbſt anbelangend— übernehme ich ſelbſt für die Ferrner jede, jede Bürgſchaft.“
„So glauben auch Euer Majeſtät das hübſche Mär⸗ chen von jener Garderobejungfer, die jenen unbekannten Herrn nach dem Befehl Eurer Majeſtät als zu ſich ſelbſt gekommen darſtellte?“
„Ich weiß nicht, was ich glauben ſoll!“
„Während dieſes Garderobemädchen ein paar Mi⸗ nuten vorher entſetzt den Kleiderſchrank zugeſchlagen, weil ſie einen Fremden dort entdeckt?“
„Deßhalb will ich Wahrheit haben, ſo ſchwer es mir auch ankommt, die Betreffende ſelbſt darum zu fragen!“
In dieſem Augenblicke erſchien der dienſtthuende Kammerlakai unter der Thüre des Vorzimmers und mel⸗ dete:„Ihre Excellenz die Frau Oberſthofmeiſterin, ſowie auch Ihre Excellenz die Gräfin Pommerhauſen,“ hinzu⸗ ſetzend, daß ſich auch die Gräfin Ferrner im grünen Sa⸗ lon befände.
„Die Damen ſollen eintreten!“ ſagte Ihre Majeſtät, und begab ſich alsdann in das Nebenzimmer, von wo gleich darauf die langgezogenen Akkorde der kleinen Haus⸗ orgel gehört wurden, und wollen wir nicht verſchweigen, daß dieſe Töne auf zwei der Damen keinen ganz ange⸗ nehmen Eindruck hervorbrachten, während die Gräfin Pommerhauſen mit ſehr erhobenem Kopfe und Blicken


