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und ſetzte mit großer Entſchiedenheit hinzu:„weil ich doch wieder einmal die große Raumverſchwendung gegenüber unſerer Armuth ſah.“
„Laß mich nicht vergeſſen, Katharine, daß Du keine Verehrerin der Gräfin Wildenow biſt,“ ſagte Ihre Maje⸗ ſtät mit aufgehobenem Zeigefinger.
„Will auch meine Antipathie nicht leugnen, und Eure Majeſtät wiſſen am beſten, ob ich darin Unrecht habe— ich kann nicht dafür, daß ich fromm und in Ehren auf⸗ gewachſen bin.“
„Bſt— das iſt gegen die Abrede; was fandeſt Du in den Plänen?“
„Was ich Ihnen neulich zeigte, einen geheimen Gang, der aus einem der Garderobeſchränke bis an das Boudoir der Frau Oberſthofmeiſterin führt, der aber in der Mitte durch eine einfache Holzthür mit dem Schlafzimmer der Gräfin Ferrner in Verbindung ſteht—— wer ſich alſo in jenem geheimen Gange befindet, kann ungeſehen ganz nach Belieben ſeine Beſuche machen, ſowohl bei der Frau Oberſthofmeiſterin Excellenz, als bei jener eiskalten und wortkargen Hofdame Eurer Majeſtät.“
„Auch eine Antipathie, Katharine?“
„Auch, Majeſtät—— weil ich alle Heuchelei haſſe!“
„Watters, Watters, ich werde nächſtens gar nicht mehr mit Dir reden!“


