Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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Alles ruhiger, vernünftiger, leidenſchaftsloſer betrachtete, war es ihm ſchon von Wichtigkeit, vielleicht in jenen Zeilen etwas zu finden, wie er es ſo gerne gefunden hätte zu Ellen's Rechtfertigung.

Da lag das Billet unter Papierblättern vergraben, die er wahrſcheinlich heute Nacht in der Haſt, mit der er die verſchiedenſten Dinge in die Hand genommen und wieder fallen gelaſſen, ſelbſt darauf gehäuft hatte. Er durchlas es und fand ſich getäuſcht; es waren nur wenige, allerdings ſehr freundliche Worte, mit welchen der junge Prinz ihn einlud, ſo bald zu ihm zu kommen, als es ihm möglich ſei.—„Das war geſtern,“ ſagte Arthur in einem beinahe unwilligen Tone—„kann heute ruhen — morgen vielleicht.“ Er wollte das Schreiben auf den Tiſch werfen, betrachtete es aber nochmals und indie dann mit einem bittern Lächeln:

„Ah, welches Glück für mich und für ſie, wenn Der dieſer Geſchichte gänzlich ferne geblieben wäre, nicht als ob ich auf ſeine Verſuchungen auch nur den mindeſten Werth legte!— Gott iſt mein Zeuge, daß die Erinne⸗ rung an jenen Todten mir heute noch gefährlicher er⸗ ſcheinen könnte, als alle lebenden Prinzen und Wieneck miteinander! Aber ſie leben hier in unſerer Nähe, ſie leben unter unſeren Augen, wie wir unter den ihrigen, und ein Blick von ihnen, ein Wort wäre hinreichend, ein