Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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unwillkürlich, und wenn es geſchehen, ſchien es ihm recht zu ſein. Er nahm ſeine Bilder und Skizzen von den verſchiedenen Staffeleien herunter, überſchrieb Manches mit Adreſſen und Namen; er warf ſeine wenigen Papiere und Briefe in eine Kaſſette, die er verſchloß, dann ſetzte er ſich an ſeinen Schreibtiſch und durchlas lange und aufmerkſam einen Reiſepaß, den er ſich vor kurzer Zeit hatte beſorgen laſſen, da er wohl gefühlt, daß er ſich von hier entfernen müſſe, um ſeine Ruhe wieder zu gewinnen

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Er ließ den Kopf auf das Papier niederſinken, und als er ihn wieder emporhob, bemerkte er deutlich die Spuren von Thränen auf einigen halbverwiſchten Buch⸗ ſtaben. Dann warf er ſich auf ſein Bett, aber der Schlaf nahm ihn erſt bei der ſpäten Morgendämmerung ſanft in ſeine Arme, hielt ihn aber dafür um ſo feſter und länger gefangen. Die Sonne ſtand ſchon hoch am Himmel, als er aus ſeinen wirren Träumen emporfuhr.

Er ſprang auf, und während er ſich raſch ankleidete, geſtalteten ſich die Erlebniſſe des geſtrigen Tages und beſonders des Abends in klareren, ruhigeren und freund⸗ licheren Bildern. An den Brief des Prinzen hatte er kaum mehr gedacht, und war heute Nacht durchaus nicht nach Aufſchlüſſen begierig geweſen, welche das Schreiben ihm allenfalls hätte bieten können. Jetzt aber, wo er