Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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„Seit heute Morgen zehn Uhr nicht mehr.“

„O, ich Unglückſelige, Alles, Alles iſt verloren!“

Sie drückte in wildem Schmerze ihre beiden Hände vor das Geſicht, und an dem Zuſammenzucken ihres Körpers ſah man deutlich, von welch' leidenſchaftlich wil⸗ den Bewegungen ihr Herz gefoltert wurde, und wie ſie ſich Mühe gab, dieſe Bewegungen zu unterdrücken, aber vergeblich; denn nachdem ſie ſo auf's Heftigſte gerungen, glitten ſchwere, allerdings erleichternde Thränentropfen über ihre Hände herab.

Dann faßte er langſam dieſe Hände mit den ſeinigen, entfernte ſie ſanft von dem Geſichte und ſagte alsdann in mildem, traurigem Tone:„Daß ich Sie liebe, Ellen, möchte ich Ihnen tauſendmal wiederholen, und wenn ich über etwas den tiefſten Jammer empfinde, ſo iſt es, daß ich nicht, Alles bei Seite ſetzend, in meinem Atelier zu Ihren Füßen niederſtürzte, Ihnen von meiner wilden, grenzenloſen Liebe ſprechend, und daß ich Sie damals nicht angefleht habe, mich durch irgend ein Wort, durch eine offene, wahre Erklärung glücklich oder unglücklich zu machen; o, wir hätten glücklich ſein können!“

„—— Sein können— ja allerdings; aber zwei⸗ feln Sie daran, Arthur, daß ich mich dem Augenblicke begierig entgegen ſehne, wo es mir vergönnt ſein würde, Ihnen Alles zu ſagen— Alles, ſo wahr, ſo offenherzig,