Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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trat jenen Garten, wohin ich ihr von Weitem folgte und faſt durch jene alte Dienerin eingeſchloſſen wurde, ſo daß ich mich, um kein Aufſehen zu erregen, durch einen Sprung über die Hecke retten mußte— es war eigent⸗ lich kindiſch von mir, mein gegebenes Verſprechen, nie darüber forſchen zu wollen, auch dann ſelbſt zu halten, wo es nur weniger Schritte gebraucht hätte, um ihre Wohnung kennen zu lernen,—— doch hätte ich ja weit Schwierigeres, weit mehr für ſie gethan, für ſie, die ich heute noch mit aller Leidenſchaft liebe, die wie ein leuch⸗ tender Sonnenſtrahl in mein Leben trat, um mir gleich darauf nach ihrem Verſchwinden Alles farblos, Alles finſter erſcheinen zu laſſen——. Wie mag ſie über den armen Maler gelächelt haben, jene vornehme, ſchöne Dame, die mit ihrem Verſtande, ihrem Scharfblick gewiß meine Leidenſchaft erkannt— doch fort— fort mit dieſen nutzlos quälenden Gedanken, fort mit dem beſtän⸗ digen Hervorrufen jener unglückſeligen Liebe, die mich ſo elend gemacht!“ 4

„Das iſt die Gartenſtraße— hier iſt Nr. 4.“

Er trat in die offen ſtehende Hausthüre, ging hinauf in den erſten Stock und läutete dort an der Glocke. Eine alte Dienerin öffnete ihm die Thüre, und nachdem er ihr ſeine Karte überreicht, ſagte ſie lächelnd: