Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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wartete noch ein paar Sekunden, während welcher er den Grafen Wieneck und Herrn von Mittow grüßte, die an dem Wagen vorübergingen, nicht ohne den ſchlafenden Roſenthal zu bemerken; dann legte er dieſem ſanft die Hand auf die Achſel und machte ſo ſeinem tiefen Schlaf ein Ende.

Ah, da ſind wir ſchon! Wie ich gut geſchlafen habe, wie mich das geſtärkt hat! Haben Sie die Herren geſehen?

Sie gingen ſoeben am Wagen vorüber, und wenn ich nicht ſehr irre, ſo ſprachen ſie mit dem Herrn Oberſt⸗ hofmeiſter von Tönning.

Ah der, hier lachte Roſenthal laut und herzlich, er befindet ſich auf ſeiner Hochzeitsreiſe und geht einer heiteren Zeit entgegen während wir doch gleich⸗ viel, folgen wir raſch den andern Herren und ſehen nach irgend einem Buben, der meinen Pelz und Ihren Plaid trägt.

Es iſt wohl beſſer, wenn wir Niemand mit uns nehmen. Meinen Plaid werfe ich in das Gepäckbureau, und Ihren Pelz nehme ich auf mich, wenn Sie mir das erlauben wollen, es könnte mich da oben frieren.

Ich danke Ihnen und bin zu allen Gegendienſten bereit.

Sie ließen die Eiſenbahnſtation und das Dorf bald