Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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ihm ſein Nachbar mit einer Ruhe und einem ſo fried⸗ lichen Geſichtsausdruck, als gehe ihn die ganze Geſchichte nichts an.

Wahrhaftig, man ſollte an ihm irre werden, dachte der Maler, ihn betrachtend,ſchläft er doch mit einer Ruhe, mit einer ſo ſichtbaren Behaglichkeit, daß man überzeugt ſein muß, ihn ſtöre nicht einmal ein düſteres Traumbild. Iſt das Gleichgültigkeit, iſt das Nerven⸗ ſtärke, oder hält er an ſeinem oft ausgeſprochenen Glau⸗ ben feſt, daß der Tod nicht an ihn herantreten werde, ohne ihm vorerſt ein ſichtbares Zeichen gegeben zu haben, und daß ſelbſt dann dieſer Tod für ihn nicht mehr als ein Aktſchluß ſei, um in einer neuen Szene wieder auf⸗ zutreten?

Die Lippen des Schlafenden bewegten ſich und er murmelte:So iſt es, ſo iſt es, erſt wenn der Reiher kommt mit der Schlange im Schnabel, wird die Deko⸗ ration gewechſelt wie es bei allen Geſetz iſt, die ſo glücklich ſind wieder vom Mondſchein erweckt zu werden.

Dann ſchlief er wieder ruhig weiter, ohne zu er⸗ wachen, als der Kondukteur zur betreffenden Station Per⸗ lenbach die Billete forderte, und alsbald darauf der Zug ſtille hielt.

Es iſt grauſam, ihn zu wecken, dachte Arthur, und