Teil eines Werkes 
3. Bd. (1874)
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hinter ſich und ſtiegen auf einem Feldweg langſam die Höhe hinan. Es war ein prächtiger Wintertag, der Bo⸗ den feſt gefroren, die Felder leicht mit Schnee bedeckt, der unter dem Glanz des hellen, ſchon ſehr ſchräg ein⸗ fallenden Sonnenſcheins Millionen funkelnder Strahlen von ſich warf, und in den leichten, wellenförmigen Nie⸗ derungen wie mit einem roſigen Schimmer überzogen ſchien. Und wie maleriſch gefärbt erſchien der Himmel über der weiten licht⸗ und glanzvollen Erde! Das tief⸗ blaue Gewölbe war von leichten, ſchleierartigen, langge⸗ zogenen Wolkenſtreifen durchwebt, die, glühend gelblich angeſtrahlt, ſo auf die Farbe des Himmels wirkten, daß derſelbe zwiſchen dieſen goldenen Streifen in einer leicht ſeegrünen Farbe erſchien, was eine wundervolle Wirkung machte, eine Fülle von Glanz und Reichthum gab.

Prachtvoll, in der That, ſagte Herr von Roſen⸗ thal in die Höhe blickend,man könnte ſich wahrhaftig zu dem Gedanken verſucht fühlen, ſich das ſein Bischen in der Nähe anzuſehen ſpäter ſpäter früher aber noch mit jenen verſpäteten Zugvögeln nach Süden zu ziehen was ſind das für Vögel Reiher?

Ich weiß es nicht; ich glaube aber in der That, daß es Reiher ſind.

Da ſind wir zur Stelle; gut, dort ſteht auch mein

Wagen, ſehen Sie, Arthur, hinter den Erlenbüſchen.