„Gewiß, Herr Baron.“
„Du kommſt gegen drei Uhr an, läßt ſogleich meinen Reiſewagen mit Poſtpferden beſpannen, und findeſt Dich hinter dem kleinen See in der Niederung ein, wo ſich Eiſenbahn und Chauſſee kreuzen; dort erwarteſt Du meine weiteren Befehle.— Haſt Du mich genau ver⸗ ſtanden?“
„Vollkommen, Herr Baron.“
„So wirf meine ſchwere mexikaniſche Decke in den Wagen, und laß meinen Pelz durch den Reitknecht in das franzöſiſche Kaffee bringen, Zimmer Nr. 4. Wie ſteht Deine Kaſſe?“
„Ich bin genügend verſehen.“
„Kannſt Du dem Reitknecht Gelder da laſſen für den Bedarf einiger Wochen?“
„Ja wohl, Herr Baron!“
„So thue das, und ſei pünktlich wie immer!“
Dann ließ Herr von Roſenthal ſeinen Wagen kommen und fuhr nach dem Schloſſe. Dort wandte er ſich direkt nach dem Vorzimmer Seiner Majeſtät, und ließ durch den Lakaien den Kammerdiener des Königs für einen Augenblick herausbitten.
„Wenn Sie irgend einen Wunſch haben, mein lieber Herr von Roſenthal,“ ſagte der würdige Herr Dippel, der eilig aus ſeinem Kabinet gekommen und zu Roſen⸗


