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„Was ich indeſſen nicht wünſche, lieber Roſenthal, da die Veranlaſſung eine gar traurige für mich wäre.“
„Pah, man muß auf Alles gefaßt ſein, und daß ich das bin, werden Sie gewiß Gelegenheit haben, heute Abend zu bemerken.“
„Gut, ich gehe jetzt zu Graf Wieneck. Alſo Sie acceptiren jede Waffe, auch den Degen?“
„Auch den,“ erwiederte der Andere, ſetzte aber mit einem eigenthümlichen Lächeln hinzu:„Wenn Sie es leicht hindern können, ſo kontrahiren Sie nicht auf Degen, ich glaube, daß darin Mittow gar keine Chance haben würde.“
Nachdem Weßner fortgegangen war, machte Herr von Roſenthal eine ſorgfältige Morgentoilette, ſteckte den eben erwähnten Brief in die Bruſttaſche ſeines Rockes und ſagte dann zu ſeinem Kammerdiener:„Ich bin ge⸗ nöthigt, eine kleine Reiſe zu machen, auf der Du mich begleiten wirſt. Wie lange ſie dauern kann, bin ich nicht im Stande genau anzugeben; packe Sachen für drei bis vier Wochen ein, aber Du mußt Dich eilen, denn ich wünſche, daß Du mit meinem Reiſewagen ſo zeitig auf die Eiſenbahn kommſt, daß Du mit dem Perſonenzuge, der um elf Uhr nach Perlenbach geht, abfahren kannſt. Ich werde dort mit einigen Freunden jagen und dann wahrſcheinlich weiter gehen. Erinnerſt Du Dich an Per⸗ lenbach?“
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