Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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leicht glücklichere Zeit. So könnteſt Du mir nicht zu⸗ lächeln, Du, der Alles weiß, wenn Du geſonnen wärſt, mich für ewig zu verlaſſen gewiß, ich verſtehe Dein Lächeln, alter Geſelle hilf zu, Samiel, die Friſt iſt ggewonnen!

Er ſagte dieß Letztere mit einem Lächeln auf den Lippen und fuhr alsdann raſch mit der Hand mehrmals über ſein Geſicht, um die Falten auf demſelben zu ver⸗ jagen, was ihm auch ſo gut gelang, daß ihm, als er hierauf für ein paar Minuten in ſeinem Ankleidezimmer verweilt hatte und nun wieder heraustrat, aus dem Spiegel das Bild jenes andern, uns wohl bekannten Roſenthal's entgegenlächelte.

Und nun zu einigen dringenden Geſchäften.

Er trank eine Taſſe des ſchwarzen, ſtarken Kaffees, warf ein paar mächtige Holzſcheiter in den Kamin und ſetzte ſich hierauf an ſeinen Schreibtiſch, nachdem er auf demſelben einen Leuchter mit ſechs dicht zuſammengeſtell⸗ ten Wachskerzen angezündet hatte. Dann nahm er aus einer ſorgfältig verſchloſſenen Schublade das Papier her⸗ vor, welches er vor ein paar Tagen von dem Könige er⸗ halten hatte, und füllte eine leere Stelle in demſelben nach kurzer Ueberlegung mit einer Reihe von ſechs Zahlen aus, ſiegelte es in ein Couvert und überſchrieb es. Hierauf öffnete er ſämmtliche Schubladen ſeines