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ſagte:„Daß Madame die Wahrheit ſpricht, iſt wohl Niemand beſſer zu bekräftigen im Stande, als ich ſelbſt. Madame hat es mir zuweilen wiederholt und hätte das auch jetzt thun können, nur würde ich dabei einen zar⸗ teren, für mich weniger verletzenden Ausdruck gewünſcht haben.“
„A— a— a— ah— Roſenthal!“
Wer von den Anweſenden dieſen Namen im Tone der höchſten Ueberraſchung zuerſt ausſprach, ſind wir nicht im Stande genau anzugeben, jedenfalls aber wurde er von der jungen Dame gleich darauf mit ziemlich ruhiger Stimme wiederholt, indem ſie hinzuſetzte:„Was ich ſoeben geſagt, war für Sie kein Geheimniß, und ehe ich es vor Andern ausſprach, wußten Sie es längſt.“
„O ja, ich wußte es; doch hätten Sie ſich die Wie⸗ derholung dieſer Wahrheit gerade in dieſem Augenblicke füglich erſparen können. Das Faktum an ſich hätte Seiner Hoheit genügt, und ich muß die Wahrheit des⸗ ſelben nochmals bekräftigen.“
Herr von Roſenthal, der bleicher als gewöhnlich er⸗ ſchien, trat nun mit tiefer Verbeugung gegen den Prinzen näher, und ein höchſt angenehmes Lächeln auf den Lippen ſagte er, dem Grafen Wieneck zwei Finger ſeiner rechten Hand reichend, aber dabei gegen die junge Dame ge⸗ wendet:„Wenigſtens werden Sie es einem alten Be⸗


