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was Sie geſagt, die Verſicherung gebe, daß es für mich die größte Seligkeit iſt, meine Lippen auf Ihre Hand zu drücken.“
Sie blickte faſt entſetzt in das düſter glühende Auge des jungen Mannes, und wandte dann raſch ihr Geſicht gegen den Grafen Wieneck, welcher, ohne jede Miene der Ueberraſchung oder der Erregung, ſitzen bleibend ihr ein Zeichen der Beruhigung machte, das auch ſeine Wirkung nicht verfehlte, denn ſie ließ ihre Hand dem jungen Manne, der noch immer krampfhaft zuſammenzuckend auf dieſelbe herabgebeugt daſtand, und ſich erſt nach einer langen, peinlichen Pauſe aufrichtete, um mit leiſer Stimme zu ſagen:„Sie lieben—— ſie lieben— Roſenthal.“
Obgleich er bei dieſen Worten ſeine Hand aus ihren Fingern gleiten ließ, ſank dieſe doch nicht an ihrer Seite herab, vielmehr wiederholte ſie das Zeichen des Schauerns raſcher und energiſcher als vorher, wobei ſie ſich haſtig emporrichtete und dabei ausrief:„Bei allem Glücke, was mich ja möglicher Weiſe noch mit allen ſeinen Gaben überſchütten kann, ſchwöre ich Ihnen: es iſt nicht Ro⸗ ſenthal, den ich liebe,— betheure ich Ihnen: bei mei⸗ ner einſtigen Seligkeit, ich habe dieſen Menſchen nie ge⸗ liebt——*
—= Da hörte man eine Stimme aus dem Hinter⸗ grunde des Zimmers, zunächſt bei der Thüre, welche


