Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
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„Gewiß, Hoheit; ſehr wenig, und doch wieder ſehr viel. Hätte jener Mann, deſſen Namen Sie vorhin nannten, Ihnen daſſelbe in vollem Umfange geboten, ſo wäre Ihnen vielleicht manche unangenehme Stunde, uns aber dieſe peinliche Unterhaltung erſpart geblieben.“

„Und dieſe Unterhaltung wäre durch nichts im Stande, in eine angenehmere, eine behaglichere verwandelt zu werden?“

„Durch gar nichts, ſo lange wir bei dem gegen⸗ wärtigen Geſprächsthema bleiben, ein Thema, welches zu berühren ich Ihnen nie und nirgendwo glaube eine Ur⸗ ſache gegeben zu haben.“

„Sie irren nicht, mein Fräulein, aber Andere, in⸗ dem ſie ſich den Anſchein gaben, als handelten ſie in Ihrem Auftrage, in Ihrem Intereſſe.“

„Wenn Andere ſo weit gegangen ſind,“ antwortete ſie, wobei man deutlich hörte, wie ihre Stimme erbebte, „ſo möge ihnen das Gott verzeihen. Habe ich ein Un— recht hierin begangen, ſo liegt es vielleicht darin, daß ich ſelbſt nicht ſchon vor Monaten dieſe heutige Unter⸗ redung geſucht. Doch wie hätte ich dazu kommen ſollen, ohne den Schein lächerlicher Ueberhebung auf mich zu laden?“

„Ah, das iſt hart— ſehr hart,“ rief der Prinz aus, indem er aufſtand und einen raſchen Gang durch das