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einer längern Pauſe,„und ich ſinne vergeblich nach, wer das ſein könnte.“
„Es iſt eine Unbekannte auch für mich,— eine Fremde, die aber mit Roſenthal, wie es ſcheint, in irgend welcher und ganz genauer Beziehung ſteht.“
„A— a— a— ah— mit Roſenthal!— Sollte er in der That da auf irgend welche Art vermittelt haben, um ſich einen ſehr koſtbaren Kuppelpelz zu verdienen? Ich habe ihm ſchon häufig mißtraut, aber das hätte ich mir doch nicht gedacht.“
„Und ich bitte Dich recht ſehr, auch heute Solches nicht zu denken, wenigſtens nicht laut zu denken, bis wir volle Ueberzeugung gewonnen haben. Vorderhand ſoll Roſenthal thunlichſt geſchont werden, da er es iſt, der uns auf die Spur jener Fremden geholfen, indem er dadurch eines andern Vortheils wegen vielleicht jene Perſon, den Kronprinzen und ſein eigenes Spiel ver⸗ rathen.“
„Das ſind ſaubere Geſchichten,“ meinte Leo Wieneck, „ich glaube, wir haben alle Urſache, uns ein wenig dar⸗ über zu ſchämen, daß wir mit Roſenthal ſo intim ge⸗ weſen ſind.“
„Was willſt Du?“ entgegnete der Staatsminiſter achſelzuckend,„es muß auch ſolche Käuze geben, und was die eben erwähnte Kommiſſion anbelangt, ſo gibt es


