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„Euer Majeſtät halten mir zu Gnaden, aber gerade dieſe Maßregeln müßten mich vielleicht veranlaſſen, jene Dame nicht näher zu bezeichnen.“
„Pah, ich bin weder ein Vater aus der Komödie, noch ein Tyrann.“
„Die Rechtlichkeit und Güte Eurer Majeſtät ſind ſo bekannt, daß ich mich, wo es ſich um meine Perſon handeln würde, unbedingt mit allen meinen Geheim⸗ niſſen Eurer Majeſtät zur Verfügung ſtellen würde, aber—*
„So ſind Sie ſelbſt bei dem Wohl und Wehe dieſer Perſon intereſſirt?“
„Nicht mehr, als ſoweit die Pflicht jedem ehrlichen Manne auflegt, ein Vertrauen nicht zu täuſchen.“
Der König wandte ſich von Roſenthal ab und machte einen raſchen Gang durch das Gemach, dann trat er wieder dicht vor ihn hin und ſagte in ärgerlichem Tone: „Beim Himmel, Herr von Roſenthal, wenn ich vorhin von Maßregeln ſprach, ſo brauchen Sie deßhalb nicht an Verfolgungen, Landesverweiſung oder dergleichen zu denken. Sie kennen jene Dame, ich bin davon über⸗ zeugt, und da ich wünſchen muß, daß jene verdrießliche Geſchichte ſo oder ſo ein Ende nehme, ſo bitte ich Sie, mir die dazu nöthigen Schritte anzugeben. Laſſen wir denn den Namen und die nähere Bezeichnung jener


